Mentale Stärke ist lernbar

Was bedeutet eigentlich mental stark sein? Seine Leistung jederzeit abrufen zu können unabhängig von äusseren Einflüssen. Kurz: gut sein, wenn’s drauf ankommt. Was es dazu braucht? Eine geschulte Körperwahrnehmung und die mentalen Skills sich zu regulieren. Mentale Stärke ist nicht vererbt. Sie ist lernbar. Leider nicht von heute auf morgen. Analog dem Aufbau von Kraft oder Kondition gilt auch beim Mentaltraining: Ohne Fleiss kein Preis. Damit du aus einem Sammelsurium von mentalen Tools schöpfen kannst, wenn es die Umstände verlangen. Dein Gehirn kannst du trainieren wie ein Muskel. Das heisst, besser schon heute als morgen damit beginnen. Wie in Österreich beispielsweise. Wo Nachwuchsathleten landesweit in allen Leistungszentren und  Sportgymnasien in den Genuss sportpsychologischen Trainings kommen. Mentaltraining ist also definitiv auch etwas für Nachwuchsathleten.

 

Bloss 3 % unserer Gedanken sind positiv

Du willst gar keinen Leistungssport betreiben? Macht nichts. Selbst dann kannst du von mentalem Training nur profitieren. Für Deinen Alltag beispielsweise: Verbesserung der Lebensbereiche, Zufriedenheit, Stressresistenz, Schlafproblematik oder Vorbereitung auf die Autoprüfung. Oder für den Job: Fokussiert und konzentriert bleiben, effizientes Arbeiten, Präsentationen halten.

Wie auch immer. Wer mental fit ist, lebt gesünder, ist glücklicher, stressresistenter und erhöht seine Abwehrkräfte. Der Durchschnittsbürger denkt täglich etwa 60’000 Gedanken. Nur drei Prozent davon sind positiv, das heisst aufbauend, heilsam, verjüngend. Negative Gedanken und Gefühle sind kleine Dosen Arsen. Die vergiften den Körper – ganz langsam, aber wirkungsvoll.

Du bist gerade rekonvaleszent von einer Verletzung? Studien haben gezeigt, dass sich durch mentales Training die Rehabilitationszeit nach einer Verletzung signifikant verkürzen lässt. Doch dazu ein andermal mehr.